Arbeitssieg der dritten Damenmannschaft

SG ETSV Ruhrtal Witten Damen 3 – TuS Wellinghofen 30:23 (14:10)

Obwohl am Ende für die dritten Damen der SG ETSV Ruhrtal ein deutlicher Sieg zu Buche stand, war das Trainergespann nicht zu 100% zufrieden.
Es wirkte über weite Strecken so, als seien die in den letzten Wochen gezeigten Tugenden wie Kampf, Konzentration und Zielstrebigkeit nicht bei allen Spielerinnen abgerufen worden.
Zwar konnte sich die Heimmannschaft in der ersten Halbzeit nach und nach einen Vorsprung herausspielen, aber schon dort gab es eine Reihe von Fehlpässen und Fehlwürfen aus aussichtsreichen Positionen. Hätte man diese Chancen nutzen können, so wäre das Spiel früh zu Gunsten der Wittenerinnen entschieden gewesen. Auch die Abwehr und dort in erster Linie der Mittelblock ließ in einigen Situationen Aggressivität und Cleverness vermissen, so dass TuS Wellinghofen immer wieder zu leichten Torerfolgen kam. Trotzdem war die Pausenführung von 14:10, die zu guten Teilen dem guten Tempospiel von Nina Schmidt zu verdanken war, eigentlich beruhigend.
Zumindest hatten die Trainer diesen Eindruck und starteten nach der Pause mit einer anderen Aufstellung. Anstatt aus sicherem Spiel heraus Torchancen zu kreieren, wurde plötzlich überhastet agiert und der Gegner zu Toren quasi eingeladen. Minutenlang blieb man ohne eigenen Torerfolg und geriet sogar nach 10 Minuten der zweiten Halbzeit ins Hintertreffen. Geschlagen geben wollte man sich allerdings nicht. Mit der erneuten Hereinnahme von Nina Schmidt glückten jetzt auch den anderen Spielerinnen die eine oder andere Aktion mehr, so dass die letzten 20 Minuten des Spiels deutlich zu Gunsten der Heimmannschaft ausfielen. Vielleicht zahlten sich hier zwei Dinge besonders aus: 1. die vollere Bank, die mehr Wechsel zuließen und 2. die Disziplin, trotz einiger unklarer Schiedsrichterentscheidungen die Linie zu behalten.

So stand am Ende das Ergebnis von 30:23, das ein weiteren Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt bedeuten kann.

Aufstellung: Sina Aufmhoff, Stefanie Schäfer, Melanie Wenzel (1), Anna Burkl (2), Talea Rogmann, Wiebke Michael (5/1), Laura Musiol (5/1), Hannah Rahenbrock, Kim Kreuter, Nina Schmidt (13/1), Sarah Sock (1), Maren Kaffka, Lisa Arndt (2), Leonie Muhr (1)