Buff Sieben erkämpft sich ersten Sieg

Damenhandball/Oberliga.

Beim Hackerts-Comeback belohnt sich SG ETSV Ruhrtal mit einem 23:22. Aufatmen beim Oberligisten SG ETSV Ruhrtal. Dank einer starken Abwehrleistung erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Daniel Buff am Samstagabend einen unterm Strich verdienten 23:22 (13:10)-Erfolg beim TSV Hahlen – die ersten Zähler sind nun endlich auf dem Konto.„Eigentlich hätte es am Ende gar nicht ganz so knapp zugehen müssen“, so der SG-Coach nach der hitzigen Partie im Mindener Vorort. Denn die Wittenerinnen hatten vier Minuten vor Schluss schon vergleichsweise sicher mit 23:19 in Front gelegen, ehe es noch einmal richtig eng wurde. „Das lag vor allem an der offenen Deckung, auf die Hahlen dann umgestellt hat“, so Buff. Von der aufkommenden Hektik ließen sich die zuvor defensiv überzeugenden Gäste auf einmal anstecken, kassierten noch drei Treffer, ohne selbst erfolgreich zu sein. Mit Ach und Krach überstand die SG ETSV Ruhrtal aber diese knifflige Phase und rettete den so wichtigen ersten Saisonsieg über die Zeit.„Das war natürlich eine absolute Erlösung für uns alle, die Mannschaft hat sich riesig gefreut über diese zwei Punkte“, sagte Daniel Buff. Die offene Aussprache inklusive Videoanalyse der eigenen Defensivarbeit unter der Woche schien gefruchtet zu haben. „Die Abwehr stand in Hahlen überragend – das war mit Abstand das beste Spiel der Saison“, lobte der 38-Jährige. Unterstützt von zwei exzellenten Torfrauen rackerte in der SG-Defensive jede für die andere mit, kniete sich mächtig ‘rein in diese Aufgabe.Julia Eckardt und Annika Albus sorgten für die 2:0-Führung – ein erstes, wichtiges Signal der Wittenerinnen, die im weiteren Verlauf nicht ein einziges Mal in Rückstand gerieten. Zur Pause lag man mit 13:10 in Front, und das Comeback von Abwehrchefin Jessica Hackerts war ohne Frage ein wichtiger Faktor bei der Buff-Sieben. „Jessica war auch vorne überragend“, so der Coach über die sechsfache Torschützin, die hinten das Zentrum gemeinsam mit Verena Löffler abriegelte.Aus einem 15:15 (38.) wurde bald ein 18:15 (43.), danach lagen die Wittenerinnen ständig vorn. „Die Einstellung war herausragend, unsere Kapitänin Julia Lewe ging da immer mit gutem Beispiel voran“, so der glückliche Wittener Trainer.SG: Mühlhaus, Schabacker; Eckardt (1), Behler (5/2), Lewe (3), Jasinska (1), Prior, Löffler (1), Herrmann, Karabatic, Albus (1), Lünemann, Hackerts (6), Migat (5).