Damen 2 schaffen nur ein Unentschieden

Ärgerlich!
So lässt sich wohl das gestrige Spiel der ZWEITEN kurz und prägnant zusammenfassen. Zu Beginn gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften nutzten die erspielten Chancen und so stand es nach 6 Minuten 3:3. Aber dann wollte bei den Damen aus Witten erstmal nicht mehr so viel zusammenlaufen: Viele technische Fehler, Unkonzentriertheiten beim Torabschluss, zu große Lücken in der Abwehr und auch ein bisschen Pech ermöglichten den Gegnerinnen ein angenehmens 5-Tore-Polster (3:8). Die Eisenbahnerinnen kämpften sich aber äußerst diszipliniert durch eine starke Abwehrleistung ins Spiel zurück und konnten den Rückstand auf 9:10 verkürzen, bis ATV-Trainer Bergmann eingriff und ein Time-Out nahm. Kurz danach konnte die ZWEITE das Spiel dennoch ausgleichen (10:10) und mit einem hart erarbeiteten 12:12 in die Halbzeitpause ziehen.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte der ETSV-Express dem Spiel nicht so recht seinen Stempel aufdrücken. Ständig lief man dem Rückstand hinterher und konnte das Spiel nicht drehen. In der 41. Minute gelang es der ZWEITEN dann endlich ein Überzahlspiel zu nutzen und erstmals in der Partie die Führung zu übernehmen (17:16). Einige verworfene Strafwürfe und weitere technische Fehler hinderten die Mannschaft allerdings daran, sich weiter abzusetzen. Glücklicherweise gelang dies aber auch den ATV-Damen nicht, obwohl die Zeichen zum Ende des Spiels für die Gegnerinnen günstiger standen: 37 Sekunden auf der Uhr, ein ausgeglichener Spielstand und Ballbesitz bei Dorstfeld. Der letzte Angriff wurde von Dorstfeld nicht konsequent zu Ende gespielt und endete ohne Tor. Der daraus resultierende Ballgewinn konnte von der ZWEITEN nicht genutzt werden und so endete das Spiel am Ende gerecht mit einem 22:22 – Unentschieden.

Die ZWEITE bedankt sich an dieser Stelle für die starke Unterstützung von der Tribüne und lädt herzlich am nächsten Sonntag wieder zum Heimspiel in der Kreissporthalle gegen den direkten Konkurrenten ETG Recklinghausen ein.

Bericht von Jule Dominik