Damen 3 mit guter Leistung aber ohne Punktgewinn

SG ETSV Ruhrtal Witten Damen 3 –  ATV Dorstfeld 2     10:18 (4:10)

In der letzten Woche ist endgültig die Entscheidung gefallen, dass auf Grund der langen Verletztenliste der dritten und vierten Mannschaft und der damit verbundenen Personalnot, das Team aus der Kreisklasse zurückgezogen wurde. Am Samstag stellte dann die ehemalige vierte Mannschaft das Gros der Mannschaft der Kreisliga. Ein Aufstieg ohne eigenen Punktgewinn – das gibt es auch nicht alle Tage…so war hier Mut gefragt und den legten Alle an den Tag.

Nachdem die letzten Spiele in der Kreisklasse sang- und klanglos verloren wurden, gab es diesmal einige Lichtblicke. Wichtig war zum einen der Einsatz von Leonie Muhr, die sich nach ihrem Urlaub in den Dienst der Mannschaft stellte. Der größte Unterschied zu den vergangenen Wochen war die Ruhe und die Ordnung, die sie ins Team brachte. Zum einen haben die Spielerinnen die sehr große Zahl an einfachen Fehlern auf ein deutlich kleineres Maß heruntergeschraubt, zum anderen profitierten die anderen Spielerinnen von Leonie, da sie sich verstärkt auf ihre eigenen Fähigkeiten und ihr Spiel konzentrieren konnten.

Jens Agatz war sehr erfreut über die Torwartleistung von Steffie Schäfer, die einige gute Würfe entschärfte und auch bei 7m-Strafwürfen des Gegners ein sicherer Rückhalt war. Es ist der Mannschaft auch gelungen, zu großen Teilen das Gegenstoßspiel der Dorstfelderinnen zu verhindern und durch energische Abwehrarbeit den Gegner mehr zu fordern als in den letzten Spielen. Mit ein bisschen mehr Geschick und Erfahrung hätten noch mehr Tore verhindert werden können.

Im Angriff erspielte sich das Team neben den 10 erzielten Toren weitere Chancen durch das Umsetzen erster im Training eingesetzter Elemente. Wir müssen an vielen Stellen im Training arbeiten, sagt Trainer Ralph Musiol, aber es fehlt oft nur wenig, um sich zu belohnen. Bei einer guten Trainingsbeteiligung in den nächsten Wochen und der Rückkehr der kranken und verletzten Spielerinnen sollte die Talsohle bald durchschritten sein. Wenn es uns gelingt in der Hinrunde eine konkurrenzfähige Mannschaft aufs Feld zu bringen, kann das durch eine gute zweite Saisonhälfte durchaus noch eine Saison werden, die sich sehen lassen kann.

Aufstellung:
Stefanie Schäfer, Adriana Seemann, Leonie Muhr, Sarah Sock (2), Talea Rogmann (1), Marie-Therese Schemmann, Hannah Rahenbrock (1), Kim Kreuter, Eva Scheer (2), Lisa Arndt (4)