Erste Mannschaft macht es bis zum Ende spannend

Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Husen – Kurl am vergangenen Wochenende forderte Trainer Stephan Pade eine deutliche Reaktion seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Ewaldi Aplerbeck.
Um diese zu zeigen benötigte man jedoch eine knappe Viertelstunde, nach der man sich erstmals von 3:3 auf 7:3 absetzen konnte. Bis dahin stand zwar die Abwehr der SG weitestgehend sicher, jedoch vergab man wie zuletzt häufiger gesehen eine Vielzahl klarer Torchancen. Immer, wenn man durch viel Bewegung und schnelles Passspiel die gegnerische Abwehr in Bewegung bringen konnte, taten sich Lücken auf und man gelange in gute Wurfpositionen. Zudem gelang es immer wieder, aus der starken Abwehr heraus Bälle anzufangen und daraus resultierend, eine Vielzahl von Gegenstößen zu laufen. Lediglich der schlechten Abschlussquote der SG war es he geschuldet, dass es nicht gelang die Führung bis zur Halbzeitpause weiter auszubauen (11/7).

In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern immer wieder das gleiche Bild: die SG machte ihre spielerische Überlegenheit geltend und zog auf 5 Tore davon, dann ließ man wieder einige klare Chancen liegen oder verlor den Ball in einer überhasteten Vorwärtsbewegung, wodurch man den Gegner im Spiel hielt und wieder auf 3 Tore herankommen ließ. In der Schlussphase ging es sogar so weit, dass man sich trotz eines komfortablen Vorsprungs 10 Minuten vor Schluss (21:16) mit einem letztendlich zwar ungefärdeten, aber in der Höhe deutlich zu gering ausgefallenen 22:21 Heimsieg begnügen.

Zwar gelang es der Mannschaft nicht, ihr komplettes Potential abzurufen, dennoch sieht auch Trainer Stephan Pade einen Aufwärtstrend: „Im Vergleich zum Spiel der Vorwoche haben wir deutlich aggressiver und laufbereiter in der Abwehr agiert. Allein die Chancenverwertung war dieses Mal das große Manko. So gelang es uns nicht, trotz Überlegenheit weiter als 5-6 Tore davonzuziehen. Dadurch haben wir den Gegner im Spiel gehalten und es so ermöglicht, dass dieser bis zum Schluss auf 1 Tor heran gekommen ist. Herauszuheben ist dieses Mal die exzellente Abwehrleistung, speziell von Marcel Michoff.“

Es spielten: Böker, Agatz, Richter, Michoff (1), Teeke (3/2), Cassel (2), Dickamp, Radtke C., Radtke T. (8/1) Dennner, Glass (1) Küper (1), Haupt (6)