Oberliga-Sieben hält Schlusslicht auf Distanz

Quelle WAZ 11.11.2019

Damenhandball/Oberliga.Deutlicher 29:22-Erfolg für SG ETSV Ruhrtal in Arnsberg. Lewe ragt heraus

Ihre acht Treffer waren eines der Glanzlichter beim deutlichen Auswärtserfolg der SG ETSV Ruhrtal: Julia Lewe (am Ball).                                              <b>Bastian Haumann</b>

IHRE ACHT TREFFER WAREN EINES DER GLANZLICHTER BEIM DEUTLICHEN AUSWÄRTSERFOLG DER SG ETSV RUHRTAL: JULIA LEWE (AM BALL). BASTIAN HAUMANN

Oliver Schinkewitz

Arnsberg Das war doch mal eine gelungene Premiere für die neuen Auswärtstrikots der SG ETSV Ruhrtal: Beim TV Arnsberg weihten die Wittenerinnen ihre grauen Jerseys ein und feierten einen am Ende allemal verdienten 29:22 (14:13)-Erfolg.

Allerdings war es alles andere als ein Spaziergang für das Team von Trainer Daniel Buff. Dass Arnsberg mit der erwartet offensiven 5:1-Deckungsvariante begann, spielte den SG-Damen zwar in die Karten, weil sie sich unter der Woche explizit darauf vorbereitet hatten. Doch im Spiel setzte die Buff-Sieben die Vorgaben zunächst noch nicht wunschgemäß um, tat sich lange schwer.

„So richtig sind wir da noch nicht in Fahrt gekommen“, so der Wittener Trainer. Den anfänglichen 0:2-Rückstand drehte sein Team zwar in Windeseile in eine eigene 4:2-Führung, doch die Partie blieb zunächst offen – nach 16 Minuten hieß es 8:8. Ein Manko der Ruhrtal-Damen: Insgesamt wurden drei Strafwürfe vergeben – in einer engeren Partie kann sowas leicht zum Nachteil werden. Bis zum Seitenwechsel biss sich die Buff-Sieben durch, kurz vor der Pause traf Janika Ammon zum 13:12.

Ihre beste Phase hatten die Wittenerinnen dann zu Beginn des zweiten Abschnitts, als gleich fünf Treffer in Serie gelangen – 18:12. Arnsberg warf sein erstes Tor in dieser Halbzeit erst nach achteinhalb Minuten. Vor allem auch ein Verdienst von SG-Torfrau Teresa Mühlhaus, die eine exzellente Leistung zeigte. Neben ihr glänzten vor allem Abwehrchefin Jessica Hackerts (die obendrein noch sechs Tore warf) und Linksaußen Julia Lewe, die achtmal traf. Spätestens mit dem 23:15 (46.) war die Vorentscheidung gefallen. „Eigentlich war sogar noch ein höherer Sieg drin“, so Daniel Buff.

SG: Mühlhaus, Schabacker; Eckardt (1), Behler (4/3), Lewe (8), Jasinska (1), Böhmer (1), Löffler (2), Karabatic, Ammon (4), Albus, Lünemann (1), Hackerts (6), Migat (1). Spielfilm: 2:0 (2.), 2:4 (7.), 8:8 (16.), 8:11 (23.), 12:12 (29.) – 12:18 (38.), 15:23 (46.), 17:26 (50.), 20:27 (57.).