Remis im Derby zu wenig für die SG

Das zweite und zugleich letzte Derby der Saison gegen die HSG Annen-Rüdinghausen war für die erste Herrenmannschaft der SG zugleich auch die Chance, ein Stück weit Wiedergutmachung zu betreiben für die unzureichende Leistung im vorangegangenen Spitzenspiel gegen Brechten.

Doch auch die Gäste aus Annen präsentierten sich von Beginn an gut eingestellt und auf Augenhöhe. Die 8:6 Führung, die sich die SG in der 22. Minute erspielen konnte, war der größte Vorsprung, den sich eine Mannschaft während der gesamten ersten Hälfte erspielen konnte. Auf beiden Seiten dominierten starke Abwehrreihen das Spielgeschehen, wodurch jedes Tor aus dem Spiel heraus hart erarbeitet werden musste. Abgefangene Bälle ermöglichten der ersten Mannschaft noch ein paar Tore über Gegenstöße, das 9:9 zur Halbzeit verdeutlicht jedoch, dass beiden Mannschaften kaum Platz zur Entfaltung im Angriff gegeben wurde.

Die zweite Halbzeit bot den Zuschauern ein unverändertes Bild. Zunächst gelang es der SG mit 12:10 in Front zu gehen, bevor Annen nach einer starken Phase wiederum mit 15:18 das Spiel an sich reißen konnte. Dass die Offensivreihen beider Mannschaften nicht richtig zur Geltung kommen konnten, lag in der zweiten Halbzeit auch an einigen 2-Minuten Strafen auf beiden Seiten in einer zwar harten, aber grundsätzlich fair geführten Partie. In den Schlussminuten verpassten beide Mannschaften es, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, weshalb eine Punkteteilung beim Endstand von 22:22 zwar für beide Mannschaften unbefriedigend, aber durchaus Leistungsgerecht war.

Für Trainer Stephan Pade sind die Konsequenzen aus dem erneuten Punktverlust klar: „Annen hat nachgewiesen, dass, wenn sie im Bestbesetzung antreten, durchaus oben mithalten können. Blöd nur, dass das gerade gegen uns passiert, da dieser Punktverlust für uns sicherlich das Ende der Aufstiegsambitionen bedeutet. In einem insgesamt sehr ausgeglichenem Spiel, in dem sich keine Mannschaft mit mehr als 3 Toren absetzen konnte, ist positiv anzumerken, dass Niklas Teeke wieder einmal seine Abschlussstärke vom 7-Meter Punkt unter Beweis gestellt hat (8/9).“

Es spielten: Böker, Hensel (2), Haupt (2), Radtke (4), Küper, Teeke (9/8), Denner (1), Seemann (1), Richter, Glass (1), Dickamp (2)