Saisonvorschau 2018/ 2019 Damen 3

In der alten Saison belegte die dritte Damenmannschaft des ETSV Witten den vorletzten Tabellenplatz. Die Saison hatte nach einer abwechslungsreichen und anspruchsvollen Vorbereitung gut begonnen, aber allzu schnell riss der Faden und es wollte wenig gelingen.
Verletzungen, teilweise schwer und bis heute nicht endgültig auskuriert, krankheits- und berufsbedingte Ausfälle und die Schwangerschaft von Melanie, über die wir uns natürlich sehr gefreut haben, waren allesamt gute Gründe für die fehlenden Punkte, die am Ende der Saison erneut das Abstiegsgespenst auf den Plan gerufen haben. Die fehlende Power konnten auch die im Laufe der Saison hinzugestoßene Leonie Muhr und Rückkehrerin Yvonne Mohar nicht ausgleichen.
Mit Hilfe von Spielerinnen aus der zweiten und vierten Mannschaft gelang am Ende die Rettung, wenn auch erst im letzten Saisonspiel im Derby gegen die HSG Annen-Rüdinghausen. In der Phase zeigten auch die Spielerinnen, die im Laufe der Saison nicht alles aus sich herausholen konnten, Kampfgeist und spielerische Fortschritte. In der Phase hat man gesehen, dass die Mannschaft das Potenzial für die Kreisliga besitzt und das macht Mut und motiviert für die kommende Saison.

Vielleicht gestaltet sich die anstehende Saison in diesem Jahr genau andersherum? In der Vorbereitung, die in diesem Jahr erneut früh begonnen hat, fehlen der Mannschaft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fünf Spielerinnen, von denen mit Lotti Meyer und Lea Lindemann zwei Spielerinnen dem Team zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen. Die anderen werden im Laufe der Saison wieder ins Training und in den Spielbetrieb einsteigen und die Mannschaft verstärken. Auf Grund der aktuellen Personalsituation kann Trainer Ralph Musiol noch keine Prognose für den Saisonverlauf abgeben. Viel wird vom Gesundheitszustand der Spielerinnen abhängen, der Motivation der Leistungsträgerinnen und von der Art und Weise, wie die Führung der Spielgemeinschaft mit der Situation der drei Mannschaften in der Kreisliga und der Kreisklasse umgeht. Bei der relativ geringen Anzahl von Spielerinnen für die drei Mannschaften, muss die Kaderplanung und der Spielbetrieb gut organisiert werden.
Ziel bleibt es, der Mannschaft eine attraktive Spielweise zu vermitteln und damit natürlich so viele Punkte einzusammeln, dass wir im Verlaufe der Saison gar nicht in die Nähe des Tabellenkellers geraten. Manchmal versetzt der Glaube Berge…und wir glauben daran!

Ralph Musiol