SG biegt erst spät auf die Siegerstraße ein

Gegen die zweite Mannschaft aus Höchsten benötigte die erste Herrenmannschaft der SG auffallend lange, um richtig in Tritt zu kommen.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der die SG meist knapp vorne lag, schafften es die Gäste Mitte der ersten Halbzeit erstmalig selbst in Führung zu gehen (6:7). Hauptursache hierfür war die nicht immer sicher stehende Abwehr der SG, bei der es immer wieder zu Abstimmungsproblemen kam, was Höchsten einfache Treffer aus guten Wurfpositionen ermöglichte. Im Gegenzug gelang es der ersten Mannschaft noch zu selten, das eigene Tempospiel anzubringen, weshalb man fast immer im aufgebauten Angriff spielen musste. Hier gelang es immer dann, wenn man das Tempo anzog und konsequent auf die Nahtstellen ging, zu guten Abschlusspositionen aus dem Nahwurfbereich zu kommen oder den Gegner zum Foulspiel zu zwingen.

Insgesamt gelang dies in der ersten Halbzeit allerdings zu selten, weshalb man mit einem. Rückstand von 12:13 in die Halbzeitpause ging.

Wie schon so häufig war es dann dir SG, die besser aus der Kabine kam. Eine kompaktere Abwehr und ein höheres Spieltempo nach vorne ermöglichten es, das Spiel innerhalb weniger Minuten zu drehen und in der 41. Minute beim Stand von 19:17 mit 2 Toren in Führung zu gehen.

Bis zur 45. Minute gelang es den Gästen dann noch mitzuhalten, anschließend musste man jedoch abreißen lassen, auch weil die erste Mannschaft nochmals einen Gang hoch schaltete und den Vorsprung vorentscheidend auf 4 Tore ausbauen konnte (23:19).

In einer hektischen Schlussphase mit vielen Toren auf beiden Seiten hatte die SG die größeren Kraftreserven und das bessere Ende für sich. Mit dem 29:26 Heimsieg konnte man so den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Auch Trainer Stephan Pade war mit der Reaktion seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit zufrieden: „Höchsten war der für uns gewohnt unangenehme Gegner mit einer guten Mischung aus Jung und Alt, sodass sich bis Mitte der zweiten Halbzeit ein enges Spiel entwickelte. Letztendlich waren 2 Aspekte der Schlüssel zun Erfolg: 1. haben wir unser Tempospiel bis zum Ende durchgezogen und 2. hat gerade in der Phase ab der 45. Minute Torhüter Jakob Böker herausragend gehalten (4 freie Würfe und 2 7-Meter). Hierdurch konnten wir uns mit 4 Toren absetzen und den Sieg einfahren.“

Es spielten: Böker, Hensel (1), Glass (5), Küper (1), Teeke (9/7), Seemann (3), Richter, Denner (2), Cassel (3), Haupt (5)