SG ETSV Ruhrtal verliert denkbar knapp

Spielbericht 1.Damen 
Quelle Waz/ Maximilian Pleger/16.9.18

SG ETSV Ruhrtal – TV Arnsberg 25:26

ETSV: Mühlhaus, Schabacker; Eckardt (5), Behler (5/4), Jasinska, Böhmer (2), Richter (1), V. Löffler (2), Herrmann (4/4), Karabatic (2), Ammon (2), Lünemann, Denda (1), Ascherfeld (1)..

Im Heimspiel gegen den TV Arnsberg wäre für die SG ETSV Ruhrtal mehr drin gewesen, als das 25:26 (16:13), das am Ende in der Jahnhalle auf der Anzeigetafel stand. Die Wittenerinnen zeigten sich gegenüber der deftigen Pleite vor Wochenfrist deutlich verbessert und spielten fokussiert und leidenschaftlich. Am Ende fehlte ein wenig das Glück.
Es war eine umkämpfte Partie, in die sich die SG ETSV gut herein fand. „Arnsberg trat so auf, wie wir sie erwartet hatten – körperbetont und stark in den Eins-gegen-Eins-Duellen“, erklärte Trainer Michael Lohrmann. Seine Sieben nahm dieses Spiel an, ließ die Sauerländerinnen beim Stand von 4:5 (12.) nicht davonziehen und riss die Führung förmlich an sich. Vor allem Maike Behler trug dazu bei, dass die Gastgeberinnen über 7:6 (17.) auf 12:8 (23.) und 15:10 (26.) davonziehen konnten. Sie verwandelte gleich vier Strafwürfe von der Siebenmeter-Marke ganz sicher. Beim 16:13 zur Pause war die Lohrmann-Truppe auf dem besten Weg, den ersten Saisonsieg einzutüten.
Und auch die ersten zwei Zeigerumdrehungen in Durchgang zwei deuteten auf nichts anderes hin. Jennifer Böhmer besorgte das 18:14 (32.). Danach war aber irgendwie der Wurm drin. Mit drei schnellen Treffern kam Arnsberg auf 18:17 (37.) heran und witterte Morgenluft. Dass die so sichere Siebenmeter-Schützin Maike Behler sich danach einen Fehlwurf leistete, nutzten die Gäste im Gegenzug aus – 18:18 (38.).

Chance zum Ausgleich vergeben

Von da an war die Spannung in der Jahnsporthalle förmlich greifbar. Die Wittenerinnen konnten bis knapp sieben Minuten vor Schluss immer wieder in Führung gehen und zeigten Nervenstärke. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe für Janika Ammon (52.) drehte sich das Blatt erstmals seit den Anfangsminuten aber wieder. Arnsberg schoss das 23:24 aus SG ETSV-Sicht (53.). Die Lohrmann-Sieben glich aus, die Sauerländerinnen erzielten Tor Nummer 25. Larissa Herrmann egalisierte aus sieben Metern (57.), Arnsberg gab sich keine Blöße – 25:26 (58.). 30 Sekunden vor Schluss vergab die Spielgemeinschaft einen Tempogegenstoß. Damit war die Partie durch und die Wittenerinnen gingen leer aus. Trainer Michael Lohrmann war dennoch zufrieden: „Alle waren fokussiert. Das war eine gute Leistung. Meine Mannschaft hat sich gegenüber der Vorwoche ganz anders präsentiert und gezeigt, dass sie in dieser Liga mithalten kann.“