Spielbericht 3. Damenmannschaft

SG ETSV Ruhrtal Witten Damen 3 – HSG Annen-Rüdinghausen 12:15 (4:6)

Die neue Deckungsform scheint der Mannschaft von ETSV Ruhrtal Witten 3 besser zu liegen. Noch einmal wurde die Zahl der Gegentore reduziert. Bis zur Pause wehrte sich die erneut ersatzgeschwächt angetretene 3. Mannschaft nach Kräften und war dabei erfolgreich. Vor einer guten Torhüterin stand ein Team – es war der Kampfgeist entfacht und die gegenseitige Unterstützung war deutlich spürbar. Leider konnte aus den vielen gut herausgespielten Torchancen nur wenige in Torerfolge umgemünzt werden, so dass ein knapper Pausenrückstand zu Buche stand. Trainer Ralph Musiol ist sich sicher, dass bei einigen Spielerinnen in den entscheidenden Situationen vor dem Tor noch das Selbstverständnis, das Vertrauen und die Leichtigkeit fehlt. Das wird sich mit einer größeren Zahl an Spielen und mit der Zeit sicher verbessern.

Nach der Halbzeit wollte man die kleinen Fehler der ersten Halbzeit vermeiden und schnell den Anschluss herstellen. Leider war es wieder, wie zuletzt in Huckarde, dass der Spielfilm riss und der Rückstand in kurzer Zeit von 5:6 auf 6:12 anwuchs. Daran anschließend brach die beste Phase der Heimmannschaft an und es gelang beim Spielstand von 10:12 den ursprünglichen Abstand wieder herzustellen. Hätte man in dieser Phase das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite gehabt und den Ausgleich erzielen können – am Ende hätte es womöglich zum Sieg gereicht. Es fehlten wohl die letzten Körner nach den vielen Erkrankungen der letzten Wochen und dem fehlenden Training. Trotzdem konnte man zufrieden sein mit der bislang besten Saisonleistung. Dank gebührt auch Mareike Arndt und Daniela Meyer, die sich trotz Doppelbelastung dem Team zur Verfügung gestellt haben.

Aufstellung:
Stefanie Schäfer, Yvonne Mohar (5/3), Anna Burkl, Marie-Theres Schemmann, Sina Aufmhoff, Maren Kaffka, Leonie Muhr (3), Sarah Sock (3), Kim Kreuter, Mareike Arndt (1), Daniela Meyer