Spielbericht 3. Damenmannschaft

SG ETSV Ruhrtal Witten Damen 3 – ÖSG Viktoria Dortmund 6:17 (3:9)

In den letzten Wochen füllt sich die Turnhalle wieder. Bei den Haupttrainingstagen in den letzten Wochen waren zwischen 14 und 17 Spielerinnen in der Halle. So gelingt es, trotz einer großen Zahl an kranken und verletzten Spielerinnen, auf eine volle Bank zu kommen. Leider gelingt es noch zu selten Ergebnisse aus dem Training am Wochenende ins Spiel zu tragen.

In den ersten Spielminuten am Sonntag merkte man dem Gegner an, dass die letzten Wochen mit vielen Niederlagen auch bei den Dortmunderinnen Spuren hinterlassen haben. Überhastet wurden einige Chancen ausgelassen und auch beim 7m erwiesen sich die Gäste als wenig zielsicher. So konnte Torhüterin Stefanie Schäfer mit sich und ihren Vorderleuten in den ersten 20 Minuten zufrieden sein. Bis zum 3:3 sah es so aus, als könnte die SG diesmal das Spiel ausgeglichen gestalten. Dann riss aber der Faden und durch recht viele leichte Fehler im Angriff schenkte man dem Gegner praktisch 6 Tore in Serie, so dass das Spiel schon zur Halbzeit eigentlich entschieden war.

Zur zweiten Halbzeit gaben die Trainer die Devise aus konzentrierter und zielstrebiger zu Werke zu gehen und den Vorsprung des Gegners abzuknabbern. Man sah aber schon nach kurzer Zeit, dass dieses Unterfangen an dem Tag nicht gelingen würde. Nach den ersten Minuten der zweiten Hälfte, als für den Moment wieder an den Beginn der Partie angeknüpft werden konnte, verfiel die Mannschaft wieder in alte Muster und die Zahl der individuellen Fehler ließen den Gegner auf 16:5 davonziehen. Enttäuscht gingen die Spielerinnen vom Feld, denn es ist allen bewusst, dass die nächsten Gegner nicht leichter werden und die Verletztenmisere auf Grund der Schwere der Verletzungen noch eine Weile anhalten wird.

Aufstellung:

Stefanie Schäfer, Lena Rahenbrock, Talea Rogmann (1), Sina Aufmhoff, Anna Burkl (2), Kristina Bothe, Julia Hellwig, Hannah Rahenbrock, Lisa Arndt (1), Leonie Muhr (1), Franziska Niedergriese, Adriana Seemann (1), Kim Kreuter