Starke zweite Halbzeit sichert Auswärtssieg

Beim ersten von 3 Spielen innerhalb von 7 Tagen musste die erste Herrenmannschaft bei der DJK Ewaldi Aplerbeck ran, die nach einem durchwachsenen Saisonstart aktuell im Mittelfeld der Tabelle stehen. Einen wirklichen Leistungsunterschied konnten die Zuschauer in der ersten Halbzeit jedoch nicht sehen. Die SG agierte im Angriff oft zu überhastet, erspielte sich zwar gute Torchancen, vergab diese dann jedoch leichtsinnig. In der eigenen Deckung offenbarte man zudem einige Lücken, die sie gegnerischen Rückraumspieler immer wieder zu einfachen Toren aus dem Nahwurfbereich einlud. Aufgrund der fehlenden Stabilität in der Abwehr kam man auch kaum ins Tempospiel, weshalb man sich bis zur Halbzeit nicht absetzen konnte, kassierte, wenige Sekunden vor Pausenpfiff sogar noch den Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit gelang der ersten Mannschaft wie schon so häufig in den letzten Spielen eine deutliche Leistungssteigerung. Hinten hatte man nun die erforderliche Stabilität, um die Gegenspieler zu Abschlüssen aus schlechten Wurfpositionen zu zwingen und so vermehrt über das Tempospiel zum Erfolg zu kommen. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeber noch einigermaßen mithalten, anschließend mussten sie jedoch abreißen lassen und die erste Mannschaft von 16:17 zum 17:26 Endstand davonziehen lassen. 6 Gegentore in der zweiten Halbzeit verdeutlichen den Aufwand und den Einsatz, der hier in der Abwehr betrieben wurde.

Auch Trainer Stephan Pade hofft, den Schwung aus der zweiten Halbzeit in das nächste Spiel gegen Saxonia mitzunehmen: „In der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben selber schwer gemacht, indem wir zum einen einige klare Torchancen vergeben haben und zum anderen die Kompaktheit im Innenblock der Abwehr haben vermissen lassen. Somit entwickelte sich zunächst ein enges Spiel mit einem abschließenden Pausenstand von 11:11. Mit dem Willen, die vorgenannten Fehler abzustellen, haben wir in der zweiten Hälfte besser begonnen und konnten uns bis zur 45. Minute immerhin auf vier Tore absetzen. In der Schlussphase ergaben sich, bedingt durch eine nun gut stehende Abwehr und einen überragenden Torhüter Jakob Böker etliche Möglichkeiten zum Tempo-Gegenstoß, welche nunmehr auch konsequent genutzt wurden. Hierbei tat sich vor allem Rechtsaußen Jan Cassel hervor. Weiterhin lobend zu erwähnen ist die Leistung von Marvin Küper, vor allem im Angriff, auf verschiedenen Positionen.“

Es spielten: Böker, Hensel, Glass, Küper (4), Cassel (7), Teeke (7/4), Haupt (3), Richter (1), Osthaus (1), Andersen, Vollmann, Seemann (3)