24 Treffer aus dem Hause Schmidt

Quelle WAZ 17.08.2020

Damenhandball/Testspiele. Beim 42:24-Erfolg der SG ETSV Ruhrtal gegen Borussia Dortmund III drücken Nicole und Nina Schmidt der Partie ihren Stempel auf. TuS Bommern zeigt sich trotz Niederlage verbessert
Machte gleich einen richtig starken Eindruck: Lucy Peter (beim Wurf), Neuzugang der SG ETSV Ruhrtal Witten, warf beim flotten Testspiel gegen Borussa Dortmund III sieben Tore für ihre Mannschaft. Die Wittenerinnen gewannen standesgemäß mit 42:24.                                              <b>Jürgen Theobald</b>                                              FUNKE Foto Services

Machte gleich einen richtig starken Eindruck: Lucy Peter (beim Wurf), Neuzugang der SG ETSV Ruhrtal Witten, warf beim flotten Testspiel gegen Borussa Dortmund III sieben Tore für ihre Mannschaft. Die Wittenerinnen gewannen standesgemäß mit 42:24. Jürgen Theobald FUNKE Foto Services

Witten Das hohe Tempo, welches die Handballerinnen der SG ETSV Witten am Sonntag anschlugen, war für die „Dritte“ von Borussia Dortmund eindeutig zu hoch. Mit 18 Toren Differenz gewannen die Gastgeberinnen. Für die Damen des TuS Bommern setzte es daheim gegen Oberliga-Neuling Lüner SV zwar eine Niederlage, die Leistung konnte sich aber sehen lassen. 

SG ETSV Ruhrtal – Bor. Dortmund III 42:24 (13:7/16:7/13:10). 

Sechs Wochen vor dem Ligastart gewannen die Oberliga-Damen der SG ETSV Ruhrtal ganz überlegen gegen die „Dritte“ des BVB, ließen es dabei allein im letzten der drei 20-Minuten-Abschnitte ein wenig gemächlicher angehen und erlaubten sich einige Fahrlässigkeiten. „Das hat mich schon ein wenig geärgert, weil es völlig unnötig war“, moserte SG-Trainer Daniel Buff, der insgesamt aber eine gute Vorstellung vor eigenen Rängen sah.

Nach verhaltenem Start und einem 2:3-Rückstand warfen die Wittenerinnen sechs Tore in Serie zum 8:3. Nur kurz reagierte die Borussia noch einmal, kam bis auf 6:8 heran. Doch dann ging es rasend schnell, zu schnell für die Schwarz-Gelben. Vor allem Nina Schmidt rauschte den BVB-Spielerinnen immer wieder davon, warf vier Treffer hintereinander und war am Ende mit 14 Toren herausragende Akteurin bei der Buff-Sieben.

Im zweiten Abschnitt hielt man das Tempo weiter hoch, zog bis auf 28:12 davon. Eindrucksvoll, wie gut sich vor allem Katharina Franz (Rückraum-Mitte) und Lucy Peter (Rechtsaußen) schon ins SG-Gefüge einpassen. Auch Rückkehrerin Nicole Schmidt ist ein Gewinn für den Oberligisten: Am Kreis warf sie gegen Dortmund zehn Tore.

„Wir müssen genau in diesem Stil so weitermachen. Mit dieser Mannschaft können wir das Tempospiel zeigen, das mir vorschwebt“, gab Trainer Daniel Buff zu Protokoll. Vor allem bietet ihm sein Kader inzwischen auf beinahe jeder Position eine Fülle von Möglichkeiten, die er bislang vergeblich gesucht hatte.

SG-Tore: Nina Schmidt (14), Nicole Schmidt (10), Peter (7), Karabatic (4), Franz (3), Lünemann, Migat, Prior, Trippe (je 1).

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