Buff-Sieben schlägt sich trotz Pleite wacker

Quelle WAZ 02.03.2020

Damenhandball/Oberliga. SG ETSV Ruhrtal verliert beim Tabellenzweiten aus Ibbenbüren 18:26

SG-Trainer Daniel Buff konnte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die dünn besetzten Wittenerinnen hielten gut dagegen.                                              <b>Barbara Zabka</b>

SG-Trainer Daniel Buff konnte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die dünn besetzten Wittenerinnen hielten gut dagegen. Barbara Zabka

Maximilian Pleger

Ibbenbüren Mit nur einem ganz dünnen Aufgebot trat die SG ETSV Ruhrtal bei der Ibbenbürener SpVg. 08 an. Gegen den Tabellenzweiten gab’s so am Ende erwartungsgemäß nichts zu holen. Die Sieben von Trainer Daniel Buff verlor trotz dennoch engagierter Leistung mit 18:26 (9:12) und musste zudem den Ausfall von Larissa Herrmann beklagen.

In Sachen Personal scheint der Handballgott derzeit nur wenig für die Wittener Ballwerferinnen übrig zu haben. Nach der schweren Knieverletzung von Julia Lewe erwischte es im Tecklenburger Land Larissa Herrmann in Halbzeit zwei am Finger. „Wir warten noch auf die genaue Diagnose. Aber es sah danach aus, als hätte sie sich einen Finger ausgerenkt. Das wäre natürlich super bitter“, meinte Daniel Buff. Auf Linksaußen gehen dem SG-Trainer damit die Optionen aus.

Von vornherein waren die Ruhrstädterinnen nur mit acht Feldspielerinnen und zwei Torfrauen zum Tabellenzweiten gefahren. In Durchgang eins war von der dünnen Personaldecke zunächst wenig zu spüren. Die SG verrichtete engagiert ihre Deckungsarbeit, Ibbenbüren stellte sich in Ballbesitz allerdings auch nicht besonders clever an. So blieb die Buff-Sieben stets auf Schlagdistanz. Auch dank Maike Behler, die vier ihrer sechs verwandelten Siebenmeter in Halbzeit eins im gegnerischen Tor unterbrachte. Nach 5:5 (10.) und 6:8 (23.) lag man zur Pause nur mit 9:12 zurück.SG gehen die Körner aus

In Durchgang zwei schwanden auf Wittener Seite dann die Kräfte. Ibbenbüren zog zunächst auf vier (12:16, 41.), dann auf sieben Treffer davon (14:21, 47.). Damit war für die Wittenerinnen nach Herrmanns Ausfall und aufgrund mangelnder Wechseloptionen die Messe gelesen. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Am Ende mussten Spielerinnen teilweise auf fremden Positionen spielen“, so Buff. Am Sonntag empfängt er mit denen Seinen nun den Tabellenfünften Everswinkel.

SG: Jünner, Schabacker; Eckardt (1), Behler (7/6), Prior, Jasinska, Herrmann (2), Ammon (4), Hackerts (3), Migat (1).

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