Buff verärgert nach mäßigem SG-Auftritt

Quelle WAZ 14.09.2020

Damenhandball/Testspiele. Oberligist SG ETSV Ruhrtal gelingt nur ein knapper 36:34-Erfolg gegen hartnäckige HSG Gevelsberg-Silschede. Trainer der SG-Reserve lobt sein Team trotz Niederlage in Hagen

Eine der besten Spielerinnen bei der SG ETSV Ruhrtal: Im Testspiel gegen die HSG Gevelsberg-Silschede gelangen Neuzugang Katharina Franz (Mitte) sieben Treffer.                                              <b>Jürgen Theobald</b>                                              FUNKE Foto Services

Eine der besten Spielerinnen bei der SG ETSV Ruhrtal: Im Testspiel gegen die HSG Gevelsberg-Silschede gelangen Neuzugang Katharina Franz (Mitte) sieben Treffer. Jürgen Theobald FUNKE Foto Services

Oliver Schinkewitz

Witten Nur einen schmeichelhaften Zittersieg gab’s für die SG ETSV Ruhrtal gegen Gevelsberg-Silschede. Die „Reserve“ der SG schlug sich bei einem Oberligisten in Hagen hingegen richtig gut.

SG ETSV Ruhrtal – HSG Gevelsberg-Silschede 36:34 (10:8; 25:20). Das war ziemlich dünn, was die Oberliga-Sieben aus der Ruhrstadt am Samstag im 75-Minuten-Vergleich mit Gevelsberg-Silschede präsentierte. Nur in ganz wenigen Phasen der Partie deutete die Mannschaft von Trainer Daniel Buff einen Klassenunterschied an – die meiste Zeit über war es ein Duell auf Augenhöhe. Vor allem mit der Vorstellung in der Defensive war Buff rein gar nicht einverstanden. „Wir haben es nicht geschafft, deren Angriffe unter Kontrolle zu halten – dabei war es immer wieder das gleiche Schema, was uns Probleme bereitet hat“, so der 39-Jährige.

Aus seiner Sicht war dieser neuerliche Test gegen den von Ex-ETSV-Trainer Uli Müller betreuten Verbandsligisten ein ziemlicher Rückschritt auf dem Weg in Richtung Meisterschaft (Start: 3. Oktober beim HC TuRa Bergkamen). Zwar lagen die Wittenerinnen fortwährend in Führung, konnten ihrem Anspruch aber zu keinem Zeitpunkt gerecht werden. Im Rückraum wussten alleine Neuzugang Katharina Franz (sieben Tore) und Wirbelwind Nina Schmidt (9) zu überzeugen. Über die rechte Seite strahlte die SG ETSV Ruhrtal kaum Gefahr aus. Ohne Linkshänderin – Janika Ammon fehlt weiterhin – ist das Buff-Team hier nicht gut aufgestellt und muss mittelfristig eine andere Lösung finden.

Bezeichnend, dass den Wittenerinnen am Ende sogar ein wenig die Puste ausging. Nach einer zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung (26:20; 29:23) wurde es im letzten Spielabschnitt noch einmal eng. Knapp zwei Minuten vor Schluss verkürzte Gevelsberg-Silschede auf 34:35, ehe SG-Linksaußen Larissa Herrmann den Endstand besorgte.

SG-Tore: Nina Schmidt (9), Franz (7/2), Behler (5), Herrmann (4/1), Peter (4), Nicole Schmidt (3), Telaar (2), Karabatic (1), Lünemann (1).

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