Buff verzettelt sich mit Umstellungen

Quelle WAZ 09.12.2019

Handball Oberliga. SG ETSV Ruhrtal verliert im Abgstiegskampf gegen TuRa Bergkamen mit 19:23

Kein Erfolgserlebnis gab’s für Julia Eckardt (am Ball) und die SG ETSV Ruhrtal gegen TuRa Bergkamen.                                              <b>Barbara Zabka</b>                                              FUNKE Foto Services

Kein Erfolgserlebnis gab’s für Julia Eckardt (am Ball) und die SG ETSV Ruhrtal gegen TuRa Bergkamen. Barbara Zabka FUNKE Foto Services

Ralf Weihrauch

Witten Die Handballerinnen der SG ETSV Ruhrtal Witten haben im Abstiegskampf der Oberliga ein ganz wichtiges Spiel verloren. Gegen den Tabellennachbarn TuRa Bergkamen unterlag das Buff-Team recht knapp mit 19:23 (6:14).

Es lag an einer verkorksten ersten Halbzeit, dass man am Ende das Nachsehen hatte. Trainer Daniel Buff war nach dem Spiel auch etwas bedrückt: „Wir haben im Spiel nach vorne etliche Passfehler gemacht und freie Würfe liegen gelassen.“ Hinzu kam auch noch, dass die SG in beiden Halbzeiten jeweils zwei Siebenmeter verwarf. Buff ärgerte sich: „Rechnet man die vier Tore dazu, hätten wir zumindest einen Punkt geholt.

Stattdessen musste er zusehen, wie Bergkamen sich einen komfortablen Vorsprung herausspielte. Jessica Hackerts traf in der 13. Minute zwar zum 3:4, doch die nächsten sechs Tore zum 4:10 (21.) gingen allesamt an die Gäste. Das ist dann schon im Abstiegskampf ein schwerer Rucksack, den eine ohnehin schon gebeutelte Mannschaft mit sich herumtragen muss. Auch der 6:14-Pausenstand machte keine großen Hoffnungen mehr.

Buff änderte in Durchgang zwei die Taktik und ließ eine 6-6-Manndeckung spielen: „Das hatte aber nicht den erwarteten Erfolg und war zudem sehr ermüdend.“ So verrann die Zeit zugunsten der Bergkamenerinnen, die in der 49. Minute immer noch mit 20:11 führten.Aufholjagd hat keinen Erfolg

In der Schlussphase versuchte es die SG dann mit einer 5-1-Deckung, die auch schnell Wirkung zeigte. Die Gastgeberinnen kamen Tor für Tor heran und eineinhalb Minuten vor dem Ende verkürzte Maike Behler auf 19:22. Doch viel mehr war nicht drin. SG-Coach Buff lobte seine Spielerinnen für diese fast erfolgreiche Aufholjagd und ging stattdessen mit sich selber härter ins Gericht: „Ich hätte die Deckung viel eher umstellen müssen. Vielleicht wäre dann doch etwas für uns herausgesprungen.“ Nun geht es am kommenden Wochenende zum HSC Euro nach Minden Lübbecke. Weih

SG: Schabacker; Eckardt (1), Behler (2), Lewe (4), Jasinska, Prior, Löffler, Karabatic (1), Ammon (2), Lünemann, Hackerts (6), Migat (2).

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