Jeweils drei Varianten für die Oberund die Verbandsliga

Quelle WAZ 20.06.20

Damenhandball. Bis zum Sonntag sollen sich der TuS Bommern und die SG ETSV Ruhrtal Witten entscheiden

Janika Ammon und die SG ETSV Ruhrtal Witten müssen sich für die Handball-Oberliga zwischen drei Optionen entscheiden.                                               <b>Jürgen Theobald</b>

Janika Ammon und die SG ETSV Ruhrtal Witten müssen sich für die Handball-Oberliga zwischen drei Optionen entscheiden. Jürgen Theobald

Patrick Radtke

Witten Nach den Männern, bei denen der TuS Bommern nun die Achter-Staffel präferiert, haben auch die Frauen zumindest die Gewissheit, welche Optionen für die kommende Saison zur Auswahl stehen und mit welchem Rahmenterminkalender zu rechnen ist.

Die Oberliga soll im Oktober starten und bis Mitte/Ende Juni 2021 laufen, gemeldet sind 18 Mannschaften. Der ASC Dortmund steigt nachträglich noch in die 3. Liga auf. Es stehen drei Optionen zur Auswahl, die Klubs sollen sich bis Sonntag, 21. Juni, für eine entscheiden.

Variante 1 sieht zwei Vorrundengruppen mit jeweils neun Mannschaften vor. Pro Gruppe würden die ersten fünf Teams im Anschluss eine Meisterrunde ausspielen, wobei sie nur noch gegen die Mannschaften der anderen Staffel spielen und die Ergebnisse aus der eigenen Vorrunden-Gruppe mitnehmen würden. Die letzten vier Teams der Vorrundengruppen spielen eine Abstiegsrunde im gleichen Modus. Es würde jeweils am Freitag ein Doppelspieltag stattfinden. Am Ende der 28 Spieltage würde es einen Auf- und vier Absteiger geben.

Bei der zweiten Variante gäbe es zwei Neuner-Staffeln. Die jeweils vier besten Teams spielen nach der Vorrunde überkreuz den Aufsteiger aus. Die Mannschaften von Platz fünf bis neun fünf Absteiger. So würde es zwischen 20 und 24 Spieltage geben. Variante drei sieht drei Vorrundengruppen mit jeweils sechs Teams vor. Die jeweils drei besten spielen in Überkreuzspielen in einer Neuner-Staffel den Aufsteiger aus. Die schon gespielten Partien werden mitgenommen. Die Teams von Platz vier bis sechs spielen in einer zweiten Neuner-Staffel die vier Absteiger nach dem gleichen Modus aus. Ergibt 22 Spieltage.

Bei der vierten Variante würde die SG ETSV Ruhrtal in einer Neuner-Staffel antreten. Die ersten drei je Gruppe spielen gegen die ersten drei aus der anderen Staffel und ermitteln einen Aufsteiger. Die Teams auf Rang vier und fünf würden Platzierungsspiele austragen. Die letzten vier jeder Gruppe spielen gegen die anderen und ermitteln vier Absteiger. Die ersten drei Teams hätten somit 22 Spiele, der Vierte und der Fünfte 20 und die letzten vier 24. Die ETSV sieht hierin die beste Lösung. „Zehn Mannschaften, die um einen Aufstiegsplatz spielen, wie in Variante eins, ist ein bisschen viel. Hinzu kommt, das man dann einen Doppelspieltag mehr hätte. Warum soll man das machen, wenn man nur in der Oberliga bleiben möchte?“, so ETSV-Trainer Daniel Buff.Zwei oder drei Verbandsliga-Staffeln

In der Verbandsliga sind 26 Mannschaften gemeldet. Auch hier stehen drei Varianten zur Auswahl. Variante 1 würde zwei Staffeln mit jeweils 13 Mannschaften vorsehen, wodurch es 26 Spieltage geben würde. Die Staffelsieger steigen jeweils auf. Es gäbe zwei Auf- und sechs Absteiger. Der TuS Bommern tendiert zu dieser Möglichkeit, da es die wenigsten Absteiger aber trotzdem viele Spiele gibt, so Geschäftsführer Stefan Goldbach. Dies scheint der beste Weg zur angestrebten Etablierung im Mittelfeld der Tabelle.

Variante 2 sieht eine 12er und eine 14er-Staffel vor. Auch hier wären es 26 Spieltage, es gäbe zwei Auf- und sieben Absteiger.

Aus der 12er-Staffel würden die letzten drei absteigen, aus der 14er-Staffel die letzten vier. Bei Variante 3 gäbe es eine Achter- und zwei Neuner-Staffeln, wodurch sich 18 Spieltage ergeben. Hier würden drei Mannschaften aufsteigen, aber auch acht absteigen. Aus den Neuner-Staffeln würden jeweils die letzten drei und aus der Achter-Staffel die letzten zwei absteigen. Dennis Galbas, Trainer der SG ETSV Ruhrtal Witten II findet dies die beste Lösung. „Wir würden hier wohl gegen die Aufsteiger und die fünf schwächsten aus der Verbandsliga spielen. Außerdem würde die Saison wohl erst im November statt im Oktober starten. Da wir aktuell etwas Verletzungssorgen haben, hätten wir dann genug Zeit, diese auszukurieren“, so Galbas.

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