Plan des Trainers nimmt Konturen an

Quelle WAZ 22.07.20

Damenhandball/SG ETSV Ruhrtal. Erste Testspielphase für den Oberligisten ist inzwischen terminiert. Trainingslager in der Jahnsporthalle am 26./27. September. Neuzugänge hinterlassen guten Eindruck

Gruppenbild der Neuzugänge samt Trainerteam - aber alles mit dem nötigen Abstand: Bei der SG ETSV Ruhrtal sind mit Nina Schmidt, Pia Telaar, Nicole Schmidt, Hannah Trippe, Pauline Hollatz, Eyleen Karwat, Katharina Franz und Lucy Peter acht neue Spielerinnen im Kader. Trainer Daniel Buff und seine Co-Trainerin Julia Lewe formen daraus nun ein Team.                                              <b>Bastian Haumann</b>

Gruppenbild der Neuzugänge samt Trainerteam – aber alles mit dem nötigen Abstand: Bei der SG ETSV Ruhrtal sind mit Nina Schmidt, Pia Telaar, Nicole Schmidt, Hannah Trippe, Pauline Hollatz, Eyleen Karwat, Katharina Franz und Lucy Peter acht neue Spielerinnen im Kader. Trainer Daniel Buff und seine Co-Trainerin Julia Lewe formen daraus nun ein Team. Bastian Haumann

Auf die Skier, fertig, los: Die Damen der SG ETSV Ruhrtal Witten hatten Spaß beim Ausflug in den Wasserski-Park nach Hamm.                                              <b>Lewe</b>

Auf die Skier, fertig, los: Die Damen der SG ETSV Ruhrtal Witten hatten Spaß beim Ausflug in den Wasserski-Park nach Hamm. Lewe

Oliver Schinkewitz

Witten Wer so viel schuftet in der Saisonvorbereitung, der hat sich auch mal ein wenig Abwechslung verdient – und vor allem eine gehörige Portion Spaß. Davon gönnten sich die Handballerinnen des Oberligisten SG ETSV Ruhrtal am vergangenen Wochenende eine ganze Menge, denn es stand eine Teambuilding-Aktion auf dem Programm. Trainer Daniel Buff hatte seine Schützlinge in den Wasserski-Park nach Hamm geladen – ganz ohne Sport geht’s für die ambitionierten Wittenerinnen wohl nicht.

„Das war ein richtig toller Tag, wir haben da viel Spaß gehabt“, so Buff, der seine Mannschaft im Anschluss noch bei sich daheim zum Grillen einlud. Immerhin muss man sich als Coach ja auch mal von der netten Seite zeigen, wenn man seine Spielerinnen sonst nur triezt, durch Sporthalle und Wälder scheucht. „Bislang“, so Daniel Buff, „war die Planung der Vorbereitung wegen der Corona-Krise natürlich katastrophal. Mit den Hallenzeiten war es immer irgendwie problematisch, man musste von Woche zu Woche schauen.“ Daher konnte er gemeinsam mit seiner neuen Co-Trainerin Julia Lewe (die bisherige SG-Linksaußen wurde zuletzt ein weiteres Mal erfolgreich am Kreuzband operiert) erst recht spät einen detailgenauen Plan inklusive Testspielen erstellen.

Jetzt herrscht zumindest diesbezüglich Klarheit. Am 4. August (19 Uhr) geht’s zur Zweitvertretung des ASC 09 Dortmund, tags darauf folgt eine Partie bei Regionalligist SG Überruhr (5. August, 20 Uhr). Bei der HSG Gevelsberg/Silschede stellt sich die SG am 9. August um 12 Uhr vor. Weiter geht’s am 23. August daheim gegen Eintracht Duisburg (15 Uhr), dann am 29. August gastieren die Wittenerinnen bei der Turnerschaft St. Tönis (17 Uhr), am 6. September (15 Uhr) geht es dann noch zu Verbandsligist HSC Haltern-Sythen. „Das ist zumindest mal der erste größere Teil – unsere Saison beginnt ja erst im Oktober“, sagt der SG-Coach. Am 26./27. September absolviert der Oberligist ein Trainingslager in der Jahnsporthalle, vorgesehen ist dort am ersten Tag ein weiterer Test gegen Haltern-Sythen. Auch gegen Borussia Dortmund III will die SG ETSV Ruhrtal noch testen, da steht der genaue Termin aber noch aus.Offensive Deckungsvariante

„Unser erstes Testspiel gegen die eigene zweite Mannschaft haben wir am letzten Donnerstag bestritten und 40:34 gewonnen“, berichtet Daniel Buff. Ganz gut habe ihm dabei die Offensivleistung seiner runderneuerten Mannschaft gefallen, „hinten war das aber noch nicht so gut. Mit der Deckungsarbeit beginnen wir jetzt auch erst in den nächsten Trainingseinheiten“, so der 39-Jährige aus Recklinghausen. Wie genau sich seine Mannschaft künftig rein taktisch vor allem in der Abwehr präsentieren soll, darüber macht sich Buff momentan einige Gedanken. „Wir werden da auf jeden Fall offensiver agieren – eine andere Möglichkeit bleibt uns angesichts des Personals auch gar nicht.“ Immerhin hat man einige gestandene Spielerinnen verloren, dafür eine Reihe junger Akteurinnen hinzugewonnen. Einige davon haben bereits jetzt einen bleibenden Eindruck hinterlassen beim Trainer des Viertligisten. „An Katharina Franz werden wir unsere Freude haben, sie ist enorm schnell und variabel einsetzbar“, so Buff. Auch Linksaußen Lucy Peter und Kreisläuferin Pia Telaar deuteten bislang bereits ihre Qualitäten an.

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