SG ETSV Ruhrtal Witten ist auf einem echt guten Weg

Quelle WAZ 06.07.2020

Handball-Oberliga. Daniela Schabacker, Torhüterin der SG, ist für die neue Spielzeit dank der Gruppeneinteilung optimistisch

Daniela Schabacker von der SG ETSV Ruhrtal Witten freut sich auf die anstehenden Lokalduelle in der Handball-Oberliga.                                              <b>Manfred Sander</b>

Daniela Schabacker von der SG ETSV Ruhrtal Witten freut sich auf die anstehenden Lokalduelle in der Handball-Oberliga. Manfred Sander

Patrick Radtke

Witten Daniela Schabacker kennt die SG ETSV Ruhrtal Witten gut. Aus dem Tor kann sie das Spiel beobachten und ist ein wichtiger Rückhalt für die Oberliga-Damen. Im Interview spricht sie über die Vorbereitung, die Kaderzusammenstellung und die anstehenden Derbys.

Daniela Schabacker, Sie sind in der vergangenen Saison mit der SG ETSV in der Oberliga Zwölfter von 14 Mannschaften geworden. Was stimmt optimistisch, dass es in der neuen Spielzeit weiter nach oben geht?

Auf jeden Fall, dass es zum Schluss der vergangenen Saison für uns ganz gut gelaufen ist. Wir waren gerade etwas auf dem aufsteigenden Ast und dann wurde die Saison abgebrochen. Das war etwas ärgerlich, wir hätten uns von der Platzierung her noch verbessern können. Außerdem haben wir für die neue Spielzeit eine gute, junge Truppe zusammen. Wir haben viele Abgänge und dementsprechend auch viele Neuzugänge. Es ist eine gute Mannschaft, die mithalten kann. Menschlich passt es sehr gut.

Sie sind also schon voll in der Vorbereitung?

Wir trainieren aktuell durch, haben in den Sommerferien eine Halle. Wir laufen viel und machen uns so fit. Ich glaube eine Vorbereitung, in der man nicht einmal kotzend aus der Halle gegangen ist, war keine gute Vorbereitung. Wir sind da auf einem echt guten Weg.

Es stehen zwei Vorrunden mit jeweils neun Mannschaften an. Die Siegerinnen steigen in die 3. Liga auf, die vierten und fünften tragen Platzierungsspiele aus und die Teams auf den Rängen sechs bis neun ermitteln die vier Absteiger. Wie finden Sie diese Regelung?

Das ist die Wunschregelung von uns, weil man viel mehr Möglichkeiten hat, die Liga zu halten. Es gab auch andere Modelle aber durch diese Ligaeinteilung ist die Chance für uns sehr hoch, dass wir nicht unten mitspielen. Es ist glaube ich eine einfachere Gruppe und es gibt weniger lange Fahrten, wie zum Beispiel bis nach Minden. Das schlaucht sonst.

Mit Schwerte-Westhofen, dem Lüner SV oder Teutonia Riemke sind auch ein paar Teams aus der Nähe dabei. Ist die Vorfreude auf solche Spiele besonders groß?

Ja, es ist auch ein Vorteil der Ligaeinteilung, dass wir mehr Derbys haben. Man freut sich auf diese Spiele, weil man die Mannschaften und Spielerinnen kennt. Der Derbycharakter ist da, man möchte sich dann auch beweisen in unserem Raum.

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