SG mit starkem Kampf zum Auftaktsieg

Im ersten Spiel der neuen Saison ging es für die erste Mannschaft der SG nach Aplerbeck gegen die Zweitvertretung des ASC Dortmund. Mit einer leicht umformierten Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr und einer neu einstudierten 5-1 Deckung startete man gegen die im Vergleich zur letzten Saison stark veränderten Gastgeber. Hier gelang es der ersten Mannschaft zunächst, sich durch geduldiges Angriffsspiel gute Wurfpositionen zu erspielen, welche allerdings zu selten konsequent genutzt wurden. Eine Schwäche, die sich über die gesamte Spielzeit erstrecken sollte. Da auf der anderen Seite hingegen die Abwehr vor einem starken Torhüter über die meiste Zeit solide stand und dem Gegner nur wenig klare Torchancen erlaubte, konnte man trotzdem in Führung gehen, ohne sich jedoch abzusetzen. Eine Schwächephase gegen Ende der ersten Halbzeit machte diese Bemühungen zunichte und der ASC konnte erstmals in Führung gehen und den Halbzeitstand von 10:8 herstellen. 

Die Marschrichtung für die zweite Halbzeit war klar. Vorne mussten die Chancen besser genutzt und die Ballverluste minimiert werden, im Gegenzug durfte man dem Gastgeber keine einfachen Tore mehr erlauben. Diese Vorgabe gelang es nur nach und nach anzunehmen, die erste Mannschaft musste sich mit Viel Bis wieder in die Partie kämpfen, Mitte der 2. Halbzeit wurde man dann für die Mühen mit dem erneuten Ausgleich belohnt. Einige Rotationen im Angriff beachten schließlich den gewünschten Erfolg und die SG konnte einen nicht schönen, aber dennoch verdienten Sieg beim Endstand von 18:19 einfahren. Trainer Stephan Pade sieht zwar noch sehr viel Verbesserungspotential in seiner Mannschaft, ist mit der grundsätzlichen Einstellung aber zufrieden: „Zu ungewohnter Anwurfzeit bot sich den Zuschauern ein typisches Auftaktspiel. Es war sicherlich kein spielerischer Leckerbissen, aber dafür haben wir uns kämpferisch nichts vorzuwerfen. Erfreulich ist dass unsere neu formierte 5-1 Abwehr schon ganz gut funktioniert. Herauszuheben ist sicherlich Torhüter Jakob Böker, der uns mit etlichen guten Paraden im Spiel gehalten hat, gerade auch in wichtigen Momenten. Sehr erfreulich ist auch die Abschlussquotr von Ole Seemann auf der Linksaußen-Position und ein vor allem in kämpferische Hinsicht starker Jan Cassel, der zudem auf der ungewohnten Rückraum-Mitte Position in der Schlussphase gute Entscheidungen getroffen hat. „


Es spielten: Böker, Agatz, Denner (3), Glass, Andersen, Hensel, Cassel (4), Seemann (6), Heier, Küper (1), Teeke (5/2), Ricksgers, Richter

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