SG-Reserve enttäuscht in Lüdenscheid

Quelle WAZ 20.01.20

Damenhandball Landesliga

Ralf Weihrauch

Lüdenscheid Die Fahrt nach Lüdenscheid hat sich für Jan Hackerts und seine Handballerinnen von der SG ETSV Ruhrtal II nicht gelohnt. Nach dem 20:30 (9:12) bei der HSG Lüdenscheid war der Trainer entsprechend angesäuert angesichts der Offensivleistung seiner Mannschaft.

„Wenn man in den ersten 15 Minuten nur drei Tore wirft, hat das mit Landesliga-Handball nicht mehr viel zu tun,“ schimpfte Hackerts. Seine Mannschaft habe die Lüdenscheider Torhüterin mit halbgaren Würfen im Laufe der Begegnung warmgeschossen, so dass sie zur besten Spielerin der HSG avancierte. Auch wenn die Gastgeberinnen im ersten Durchgang auch nicht gerade wie Scharfschützen agierten, gingen sie dennoch mit einem 12:9 in die Pause.

Es folgte gleich die Phase, in der die Gastgeberinnen die Partie entschieden. Lüdenscheid nutzte die vielen Wittener Fehlschüsse zu Tempogegenstößen, die sie erfolgreich beendeten. Die Ex-Bundesliga Spielerin Karina Traumüller hielt sich zwar mit vier Toren zurück, dafür war ihre Schwester Melanie Nitschke mit zehn Treffern sehr erfolgreich. Die Wittenerinnen fielen immer weiter zurück, weil sie die Chancen, die durchaus vorhanden waren, nicht konsequent nutzten. Fünf Minuten vor dem Ende führte Lüdenscheid mit 30:17, doch dann gelang Nina Schmidt mit zwei Treffern und Mara Achterberg immerhin noch ein wenig Ergebniskosmetik.

SG II: Lichte; Rüwald (6), Schmidt (6), Kaminski, Weniger (1), Dominik, Schürmann (1), Gerkan (1), Achterberg (5), Sontowski und Goetjes.

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