Am Sonntag soll der Knoten platzen

Quelle WAZ 24.09.2021

Damenhandball/Verbandsliga. SG ETSV Ruhrtal II will sich gegen DJK Westfalia Hörde den ersten Saisonsieg unter den Nagel reißen. Steffi Werner vertritt Trainer Dennis Galbas

Klappt es endlich mit dem ersten Erfolg? Neuzugang Sarah Kobek und die SG ETSV Ruhrtal II wollen am Sonntag Hörde bezwingen.                                              <b>Biene Hagel</b>
Klappt es endlich mit dem ersten Erfolg? Neuzugang Sarah Kobek und die SG ETSV Ruhrtal II wollen am Sonntag Hörde bezwingen. Biene HagelRalf Weihrauch

Witten Nach zwei äußerst knappen, ärgerlichen Niederlagen mit jeweils nur einem Tor Differenz hoffen die Handballerinnen der SG ETSV Ruhrtal Witten II nun auf ihren ersten Sieg in der neuen Verbandsliga-Spielzeit. Am Sonntag (14 Uhr, Kreissporthalle) ist mit der DJK Westfalia Hörde ein alter Bekannter zu Gast.

Die Hörderinnen sind seinerzeit zusammen mit der SG-Reserve aufgestiegen, und die Teams trafen schon in der Landesliga mehrere Male aufeinander. Steffi Werner, die am Sonntag Wittens Coach Dennis Galbas an der Linie vertritt, sagt über die Dortmunderinnen: „Wir kennen die Mannschaft sehr gut, und ich glaube, dass uns das hilft.“

Aus den ersten beiden Niederlagen hat Werner auch eine wichtige Erkenntnis gewonnen: „Wir sind auf jeden Fall in der Verbandsliga angekommen. Mit etwas mehr Glück hätten wir beide Spiele gewinnen können.“ Beim 33:34 in Hohenlimburg hat Werner auch schon viel Gutes gesehen: „Wir haben auf jeden Fall besser gespielt als im ersten Match.“ Wichtig sei nun, dass die Wittenerinnen ihre Chancen besser nutzten, so Werner: „Außerdem dürfen wir uns nicht wieder eine längere Auszeit leisten. Gegen Hörde brauchen wir 60 Minuten lang volle Konzentration.“

Am Personal wird es auf keinen Fall scheitern. Die Wittenerinnen können in diesem Heimspiel in Bestbesetzung antreten. Werner freute sich: „Auch in den beiden Trainingseinheiten in dieser Woche waren wir vollzählig. Dementsprechend gut waren die Einheiten.

Hörde ist zwar mit einer Niederlage in die Saison gestartet, schlug am letzten Wochenende aber Menden deutlich mit 30:23. Steffi Werner will sich daran ein Beispiel nehmen: „Der Hörder Trainer sprach davon, dass bei seinem Team nun der Knoten geplatzt sei. Bei uns soll er nun am Sonntag platzen.“

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