Reserve der SG ETSV Ruhrtal muss sich auch Westfalia Hörde beugen

Quelle WAZ 27.09.2021

Zumindest eine Punkteteilung wäre allemal drin gewesen für die Zweitvertretung der SG ETSV Ruhrtal (hier mit Jule Dominik, re.). Am Ende aber hatte Westfalia Hörde mehr zuzusetzen, erlaubte sich in der Schlussphase weniger Fehler und gewann mit 23:21.                                               <b>Biene Hagel</b>                                              FUNKE Foto Services
Zumindest eine Punkteteilung wäre allemal drin gewesen für die Zweitvertretung der SG ETSV Ruhrtal (hier mit Jule Dominik, re.). Am Ende aber hatte Westfalia Hörde mehr zuzusetzen, erlaubte sich in der Schlussphase weniger Fehler und gewann mit 23:21. Biene Hagel FUNKE Foto ServicesOliver Schinkewitz und Ralf Weihrauch

Schon die dritte hauchdünne Niederlage mussten die Damen der SG ETSV Ruhrtal II in der Verbandsliga hinnehmen, die gegen Hörde ihre Chancen nicht konsequent nutzten.

SG ETSV Ruhrtal II – DJK Westf. Hörde 21:23 (12:12). Steffi Werner, die wiederum das Team betreute, blickte mit sehr viel Wehmut auf die Schlussphase: „Wir haben in den letzten fünfeinhalb Minuten drei Siebenmeter verworfen. Wir hätten also mit mehr Nervenstärke auch dieses Spiel gewinnen können. Allerdings musste Werner auch zugeben, dass die Wittenerinnen nicht so gut spielten wie in den letzten Wochen: „Dabei waren wir wirklich gut vorbereitet.“ Aber trotz eines anfänglichen Drei-Tore-Rückstandes kamen die Gastgeberinnen dann doch ins Spiel. Anni Löffler glich zum 7:7 aus (16.), die SG führte sogar mit 12:10, bevor Hörde zum 12:12-Pausenstand ausglich.

Die Wittenerinnen hatten auch nach der Pause Sand im Getriebe und sahen sich in der 45. Minute einem 16:20 und später einem 18:22 (52.) gegenüber. Dennoch wäre bei mehr Konzentration vom Punkt mindestens ein Remis möglich gewesen. Werner sagt: „Wir haben nach drei Niederlagen ein Torverhältnis von minus vier. Da kann man wirklich nicht sagen, dass wir nicht in die Liga gehören. Es muss jetzt nur bald der Knoten platzen.“

SG: Richter, Mühlhaus; Haag (2), Hemmelmann, Külpmann (4/1), Kobek (1), Löffler (3), Kaminski (1), Weniger, Dominik (2), Schürmann (4/1), Richter, Müller (4), Goetjes.

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