SG ETSV Ruhrtal will „rote Laterne“ loswerden

Quelle WAZ 05.05.22

Damenhandball. Buff-Sieben holt Partie beim Tabellennachbarn TSV Hahlen nach. SG-Zweitvertretung erwartet TV Wattenscheid

Fällt mit Achillessehnen-Problem für den Rest der Saison aus: Wittens Ana Karabatic (re.).                                                                                            <b>Jürgen Theobald</b>

Fällt mit Achillessehnen-Problem für den Rest der Saison aus: Wittens Ana Karabatic (re.). Jürgen TheobaldOliver Schinkewitz

Witten Für die Oberliga- und Verbandsliga-Sieben der SG ETSV Ruhrtal stehen am Donnerstag ein Wiederholungs- bzw. ein Nachholspiel auf dem Programm. Der sportliche Wert ist dabei aber bekanntermaßen überschaubar.

Oberliga

TSV Hahlen – SG ETSV Ruhrtal (20 Uhr). „Es geht zwar nur noch um die ,goldene Ananas’, aber die Mannschaft möchte dieses Spiel unbedingt bestreiten und möglichst auch gewinnen“, sagt SG-Coach Daniel Buff. Das Wiederholungsspiel war wegen eines Formfehlers der Unparteiischen notwendig geworden. Jetzt haben die Wittenerinnen die Chance, die 23:24-Niederlage von damals richtigzustellen. Mit einem Sieg würde die Buff-Sieben mit den Hahlener Damen die Plätze tauschen und wäre kurz vor dem Ende der vorerst letzten Wittener Oberliga-Spielzeit zumindest mal die „rote Laterne“ los.

Torfrau Eyleen Karwat fällt für die lange Tour nach Ostwestfalen aus, für sie wird Madita Mühlhaus aus der „Zweiten“ zwischen die Pfosten gehen bzw. sich mit Lucy Peter abwechseln. Ana Karabatic steht wegen Achillessehnen-Problemen nicht mehr zur Verfügung, ein Fragezeichen gibt’s noch hinter dem Einsatz von Julia Lewe. „Ein Erfolgserlebnis wäre wirklich mal schön und täte uns allen gut“, sagt Trainer Daniel Buff, der vor Rückraum-Ass Hannah Wiese warnt.

Verbandsliga

SG ETSV Ruhrtal II – TV Wattenscheid 01 (20 Uhr, Kreissporthalle). Auch wenn die Zweitvertretung der SG ETSV Ruhrtal noch immer den letzten Tabellenplatz bekleidet – zuletzt waren die Leistungen durchaus in Ordnung. Gegen den TuS Bommern feierte man den zweiten Saisonsieg, dann folgte ein mehr als achtbares Remis bei Westfalia Hörde. So kann es eigentlich in den ausstehenden fünf Partien weitergehen für das Team von Interimstrainerin Steffi Werner.

Mit dem TV Wattenscheid kommt nun ein alles andere als unschlagbarer Gegner nach Witten. Zuletzt gelang zwar ein Sieg gegen TuRa Bergkamen II, doch als Tabellenelfter droht dem Team um Torjägerin Veronika Stallmann auch der Abstieg in die Landesliga. Bis auf Torfrau Madita Mühlhaus, die bei der „Ersten“ aushilft, und Lena Haag steht voraussichtlich die beste Aufstellung zur Verfügung.

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