SG-Trainer fordert Punkte in Brambauer

Quelle WAZ 06.11.21

Damenhandball/Oberliga. Wittenerinnen wollen jüngste Pleite gegen Halden-Herbeck mit einem Erfolg vergessen machen. Norina Migat ist wieder fit und kann mithelfen

Voller Einsatz: Nicole Schmidt (li.) von Oberligist SG ETSV Ruhrtal.                                              <b>Theobald</b>
VOLLER EINSATZ: Nicole Schmidt (li.) von Oberligist SG ETSV Ruhrtal. Theobald Oliver Schinkewitz

So schnell kann es gehen in der Damen-Oberliga: Noch vor einer Woche war die SG ETSV Ruhrtal drauf und dran, sich an den Spitzenteams festzukrallen. Jetzt allerdings sind es plötzlich nur noch zwei Pluspunkte bis zum Tabellenende. Kein Wunder, dass Trainer Daniel Buff für Sonntag (17 Uhr), wenn es zum VfL Brambauer geht, einen Sieg fordert.

„Wir müssen diesen Gegner einfach schlagen“, stellt der 40-Jährige klar. Der auch keinen Hehl daraus macht, dass er mächtig angefressen war ob der jüngsten, unnötigen Heimpleite gegen die SG TuRa Halden-Herbeck. Die allerdings machte es den Wittenerinnen vor, wie das in Sachen Effektivität im Angriff zu laufen hat. Da lag vieles bei der Buff-Sieben im Argen, die entsprechend unter der Woche den Fokus auf die Verbesserung der Abschlussquote legte. „Wir haben viel Wurftraining gemacht. Ich hoffe, das zahlt sich am Sonntag aus“, so der Trainer.

Allerdings gab er angesichts der Pleite gegen Halden-Herbeck auch zu bedenken, dass seine Mannschaft dabei gleich auf drei wichtige Spielerinnen verzichten musste. Nina Schmidt wird nach ihrer Fuß-Operation noch länger pausieren müssen, Pia Telaar hat nach wie vor arge Rückenprobleme, und Norina Migat war ebenso nicht fit. „Damit fehlte uns quasi der gesamte Innenblock – das macht sich dann schon bemerkbar“, sagte Buff.

Immerhin: Rückraumspielerin Migat hat grünes Licht für die Begegnung in Brambauer gegeben, ist am Sonntag wieder mit an Bord. Damit bekommt die SG ETSV Ruhrtal auch wieder eine Option aus der zweiten Reihe. Und die wird es brauchen, um die starke VfL-Torfrau Karen Jaschewski in Verlegenheit zu bringen. „Das ist eine richtig Gute, ich hätte sie vor der Saison gerne zu uns geholt“, verrät Buff, der sein dauerhaftes Torhüterproblem noch immer nicht vollends gelöst hat – wenngleich Lucy Peter als Aushilfskraft zwischen den Pfosten zuletzt eine prima Figur machte. Dadurch jedoch fehlt sie enorm in der Offensive. Ein Teufelskreis.

Gastgeber VfL Brambauer hat bislang 5:5-Punkte erspielt, liegt knapp vor den Wittenerinnen. „Das ist ein Gegner auf Augenhöhe, den wir eigentlich schlagen sollten. Brambauer ist ungewöhnlich gut in die Saison gestartet“, so Buff. Mag vielleicht auch daran liegen, dass sich der VfL im Sommer mit Carina Püntmann und Jana Brannekämper vom Drittligisten PSV Recklinghausen sinnvoll verstärkt hat.

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