Viele weite Fahrten bleiben Wittens Teams erspart

Oberligen werden in je zwei Gruppen aufgeteilt. Damen-Verbandsliga bleibt bei 14-er-Staffel

Für Kathrin Lünemann (li.) und die SG ETSV Ruhrtal geht es wohl in einer zweitgeteilten Staffel in die neue Oberliga-Spielzeit.                                              <b>Svenja Hanusch</b>

Für Kathrin Lünemann (li.) und die SG ETSV Ruhrtal geht es wohl in einer zweitgeteilten Staffel in die neue Oberliga-Spielzeit. (Quelle: Svenja Hanusch/Oliver Schinkewitz WAZ 17.06.2021)

Was den Spielmodus für die kommende Saison angeht, hat sich der Handballverband Westfalen (HVW) bei den Vereinen der Ober- und Verbandsligen umgehört. Die Clubs sollten abstimmen für verschiedene zur Wahl stehende Modelle. Das Votum fiel jeweils recht eindeutig aus, auch der TuS Bommern (Oberliga, Verbandsliga Frauen) sowie die SG ETSV Ruhrtal (Oberliga und Verbandsliga Frauen) können mit den Ergebnissen sehr gut leben.

Die 17 Vereine, die die Oberliga Westfalen bei den Männern bilden, haben sich mehrheitlich dazu entschieden, die Saison 2021/22 zunächst in zwei Gruppen auszutragen. Gebildet werden die Staffeln, eine besetzt mit neun und die andere mit acht Mannschaften, nach geografischen Gesichtspunkten. Das kommt natürlich auch den Wittener Handballern zugute. Eingesetzt werden dürfen, das ist ein weiteres Ergebnis der Verbands-Umfrage bei den Vereinen, pro Team in der neuen Spielzeit 16 statt der bisher lediglich 14 Spieler.

„Das ist genau das, was wir uns auch gewünscht hatten“, so Bommerns Abteilungsleiter Thomas Hitzemann zum Resultat des Votums. „Wir hätten auch mit einer Einfach-Runde mit 17 Teams leben können, aber jetzt werden Gruppen mit regionalen Schwerpunkten gebildet. Bei uns kommen da noch die Teams aus Soest und Ferndorf hinzu – damit können wir gut leben.“ Auch, dass künftig 16 Teams pro Partie auf dem Spielberichtsbogen eingetragen werden können, begrüßt Hitzemann. Der TuS Bommern steht kurz vor der Verpflichtung eines weiteren Rückraumspielers sowie eines Torhüters. „Wenn wir dann noch jemanden bekommen können, würden wir uns auch nicht wehren“, lässt er wissen.

Die Oberliga-Damen der SG ETSV Ruhrtal gehen auch in eine Saison mit einer zweigeteilten Gruppe (einmal neun, einmal acht Teams). Auch hier wird nach der regulären Serie je eine Gruppe für Auf- und Abstiegspartien gebildet. SG-Trainer Daniel Buff macht keinen Hehl daraus, dass er die sportliche Aufgabe zunächst ohne die Gegner aus Ostwestfalen für eher machbar hält. „Das Leistungsgefälle ist da schon beträchtlich“, weiß er aus eigener Anschauung.

Bis zum Wochenende will der Handballverband die jeweiligen Gruppeneinteilungen vornehmen und Tatsachen schaffen. „Eine Ruhrgebiets-Staffel wäre natürlich genau nach unserem Geschmack“, sagt Daniel Buff, der noch immer auf der Suche nach einer neuen Torhüterin ist.

In der Damen-Verbandsliga votierten die Clubs dafür, zwei Staffeln à 14 Mannschaften zu bilden, die eine normale Doppelrunde wie vor der Corona-Zwangspause üblich austragen – das ist auch im Sinne des TuS Bommern und der SG ETSV Ruhrtal II.

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